In Lebensmittel steckt einfach mehr drin als man uns glauben machen will. Hier zum Beispiel: Wer sieht den Fötus im Ei. Vielleicht legen eben auch wir Menschen Eier, nicht nur wenn wir „ein Ei gelegt haben“.
von www.hanttula.com
Oder hier: „Ahhhhhh, ist das heiss hier in der Pfanne!“
von www.hanttula.com
Mehr gibt’s hier im MOfA (museum of food anomalies).
Da sich sich einer zum Hobby gemacht, jeden Tag ein Sandwich zu halbieren und es zu scanen. Und so entsteht flups eine Website mit dem passenden Namen: scanwiches.com
Sven Weber, Grafiker und JFK-Experte, beglückte schon einige Male unser Kochbuch-Team mit seinem, nun ja, rudimentären, aber je nach Hunger extrem passenden Le Menu.
Le Menu (Mengen für 4 Personen):
500 gr. Eier-Teigwaren (vorzugsweise Hörnli, Spiralen oder Müscheli), kochen, abgiessen, grosszügig Butter ranmachen. 4 Cervelats (Haut abziehen, würfeln), unter die Teigwaren mischen.
Sauce: 1 Teil Mayonnaise (Thomi Orginal, keine Light-Scheisse!) 1/2 Teil Ketchup 1/2 Teil Tomatenpürée aus der Tube. Rahm & Aromat nach Belieben (Voll- oder Halbrahm). Sauce über die Teigwaren & Cervelats, mit Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
«En Guete!»
Bei einem Design-Wettbewerb mit der Vorgabe „Dinning in 2015″ von Macef, international Home Show, Milano sind ganz ausgefallene Dinge entstanden. Hier zum Beispiel individuelle Zuckerlöffel („gerne nur einen halben Löffel“, „huoch, für mich gleich 2 Löffel“)! Weitere interessante und völlig behämmerte Vorschläge hier>>
vom Blog: 22andabeer.worpress.com, Bild: Claus Haslauer
Hier eine interaktive Idee für alle Unentschlossenen, Ungeduldigen und Mutigen: Einfach ins Resto gehen, die Menu 22 und ein Bier bestellen, Foto machen und hierhin schicken: 22 and a beer!
Die Zeiten sind also vorbei, in denen man mit seiner Begeleitung noch einen zweiten Apero bestellen musste, bevor sie sich für einen Salat und die Spaghetti mit Meeresfrüchten entscheiden konnte- und dann beim Zuschlagen der Karte nachtrug: „Aber bitte ohne das Meer, nur die Früchte und wenn’s geht Vollkornteigwaren…äh…und ist da eigentlich Sahne drin,…?“
Hier ein einfaches, dafür sehr feines Rezept aus meinem vorletzten Buch „Kochen, kombinieren, komponieren“ (2006)
(für 4 Personen) 2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
300 g Reis (Vialone)
2 dl Rotwein
7 dl Geflügelbouillon
1 Lorbeerblatt
1 Salbeiblatt
2 EL Butter
50 g Parmesan (gerieben)
Salz und Pfeffer
1 Handvoll Rucola
Die Zwiebeln und den Knoblauch im Öl dünsten. Den Reis beigeben und kurz mitdünsten. Dann sofort mit 1dl Rotwein ablöschen. Lorbeer und Salbei beigeben. Nach und nach die Bouillon dazugiessen. Unter ständigem Rühren 14-18 Minuten schwach kochen. Falls zuwenig Bouillon vorhanden ist, nach und nach etwas mehr dazugiessen. Den Rest des Rotweins, die Butter und den Parmesan sorgfältig dazugeben und mit Pfeffer, allenfalls noch wenig Salz, abschmecken. Nun kontrollieren, ob der gewünschte Biss erreicht ist. Ansonsten noch ein paar Minuten weiter kochen. Kurz vor dem Servieren den gewaschenen Rucola unter das Risotto mischen.